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Hamburg rules!

voll

auch bei Reisen von nur 8 km darf das Fahrbier nicht fehlen

Das war wohl nix mit unserem ersehnten Konzert in einer lauen Sommernacht im Hamburger Hafen. Kalt war es und hektisch ging es zu. Aber am Ende wurde alles wieder gut ... aber lest selbst:

Auftritte in Hamburg sind für RAZZIA immer etwas besonderes gewesen. Zum einen gilt das Hamburger Publikum als besonders kühl und außerdem sind im Publikum natürlich jede Menge krittelnder Kollegen und eine Vielzahl besonders enger Freunde und solche, die es werden sollen.

Der Gig auf dem Hafengeburtstag am 12.5.2012 bietet eine ganze Reihe zusätzlicher Besonderheiten. Erstmal möchten wir natürlich in Hamburg nach so langer Zeit ein gutes Bild abliefern. Ungewohnt ist auch die kurze Anfahrt, denn obwohl die vielen Kilometer Anreise zu den anderen Auftritten schnell nerven, lässt sich diese Zeit prima nutzen, sich durch dummes Geschwätz oder tiefsinnige private Gespräche aufeinander einzugrooven und letzte Absprachen für das bevorstehende Konzert zu treffen.

Das fällt beim Gig im Hafen alles weg. Ja mehr noch: Wegen der ausgeprägten Platznot, die auf dem Hafengeburtstag herrscht, können wir noch nichtmal zusammen anreisen - Die gesamte Backline wird in einen Bus gestopft und hier und da rollt sich noch ein Musiker in der Bass-Drum zusammen - angeschnallt natürlich. Trotzdem müssen einige Mukker tatsächlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen und werden erst kurz vor Beginn des Auftritts zur Band stoßen. Es ist einfach nicht genug Platz im Bus und es ist nur ein Fahrzeug pro Band erlaubt. Das ist irgendwie nicht wirklich entspannt.

Dann kommt wenige Tage vor dem Wochenende noch tatsächlich Hektik auf: Bambix soll vor uns spielen und will aus Holland nur im PKW anreisen und fragt, ob sie unsere Instrumente benutzen dürfen.
Ähhh, ja ... aber dürfen wir denn überhaupt so früh schon zur Bühne kommen? Das ist auch seitens der Veranstalter nicht wirklich zu beantworten und man einigt sich schließlich auf: "mal probieren, wird schon schiefgehen". Also müssen wir doch früher los und es muss wirklich alles mit. Hach, ist das aufregend!

Wir erreichen die Bühne trotz Polizei-Schikane und dem üblichen unerträglichen Volksauflauf, den der Hafengeburtstag darstellt, mit einer standesgemäßen Verspätung von 15 Minuten. Gerade noch rechtzeitig, damit der Auftritt von Bambix pünktlich beginnen kann.

Bambix glüht vor

Tja, also wettermäßig wird das wohl nix mit unserem Sommernachtstraum an der Hafenstrasse. Die Temperaturen liegen unter 10 Grad und es weht eine mäßige Brise in die Bühne hinein. Kalter Gegenwind also, aber immerhin bleibt es fast trocken.

Bambix rockt routiniert los und kann Hamburg für sich erwärmen. Wir sortieren solange unsere sieben Sachen aus dem vollgestopften Buss und warten gespannt, ob die übrigen Bandmitglieder rechtzeitig die Bühne erreichen. Und richtig: alle trudeln sehr rechtzeitig ein und sind auch ziemlich nüchtern ... und frieren. Dann heißt es aufbauen und ab die Post, denn Bambix ist pünktlich fertig geworden...

Beim Umbau zickt die PA ein bißchen und kostet eine weitere Viertelstunde. Der Mob darf solange das Feuerwerk für die Luxus-Dampfer bewundern. Hmpf. Das Publikum bleibt brav vor der Bühne, ist aber inzwischen natürlich wieder hoffnungslos unterkühlt, als RAZZIA endlich vor blau gefrorenen Nasen zu spielen beginnt.

und wieder ohne Funk ....



































Nach rudimentärem Soundcheck haben wir unsere liebe Not auf der Bühne und Rajas muss auch auf sein Funkmikro verzichten. Was dazu führt, dass er ständig Gefahr läuft, sich in seinem Kabel zu verheddern und lang hin zu schlagen. Naja, er ist das ja gewohnt und bisher hat er noch von jedem Gig eine kleine Narbe mit nach Haus gebracht.

Trotz der Widrigkeiten gehts gut ab in Hamburg, seht selbst:



Neue Fotos gibt es auch aus Hamburg und Berlin. Die haben wir hier in das aktuelle "Foto-Album" eingepflegt.
Wiedermal sind wir verblüfft, dass so viele ganz junge Leute uns sehen wollen. "Wie isses nur möglich? Hoffentlich haben die einen gnädigen Blick für die alten Säcke, die da auf der Bühne schwer arbeiten und riskieren, von ihrer Plauze oder noch schlimmeren Alterserscheinungen überwältigt zu werden", denke ich noch. Aber die Fotos vom Publikum zeigen durchgehend freudige Gesichter. Danke, Hamburg.

Nach dem Gig ist die Urbesetzung erstmal erschöpft in die Gruft zurückgekrabbelt. Man darf gespannt sein, ob sie da wieder raus kommt ... wenn man erstmal so liegt ...

 
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